Guardians of the Galaxy: Volume 2 – Filmkritik

Im Grunde könnte man die Rezension vom zweiten Teil der Guardians of the Galaxy Reihe recht kurz halten: Alle, die Teil 1 mochten, werden Teil 2 höchstwahrscheinlich auch lieben. Man merkt beiden Filmen an, dass sie aus einem Guss sind. Dass mit James Gunn hinter beiden derselbe Regisseur, Drehbuchautor und kreative Kopf steckt. Zusammen mit dem dem dritteln Teil der Reihe, der bereits fet geplant ist und ebenfalls von Gunn inszeniert werden wird, dürfte die Geschichte um Peter Quill und seine Gefährten dann in einigen Jahren einen (hoffentlich) runden Abschluss finden.

Eine ausgiebige Rezension folgt hier in Kürze.

Kurz vorgestellt: Better Call Saul

Hinweis: Die Rubrik „Kurz Vorgestellt“ verzichtet auf jegliche Spoiler zur Handlung der beleuchteten Serie. Es werden lediglich die Prämisse der Serie sowie deren Qualität beschrieben. 

Worum geht es?

Vor seinen Tagen als zwielichtiger Anwalt in Breaking Bad hieß Saul Goodman noch Jimmy McGill. Better Call Saul erzählt nicht nur, wie aus dem liebenswerten, aber erfolgslosen Jimmy der ruchlose Anwalt von Drogenboss Walter White werden konnte, sondern auch wie Jimmys gelegentlicher Partner in Crime Mike Ehrmantraut zu dem eiskalten Profikiller wurde, als den man ihn in Breaking Bad kennenlernte. An Jimmys Seite stehen dabei sein großer Bruder Chuck, Partner einer erfolgreichen Anwaltskanzlei, der unter einer skurrilen „Elektrizitätsallergie“ leidet, sowie Kim Wexler, gute Freundin, Love-Interest und manifestiertes Gewissen von Jimmy. Kurz vorgestellt: Better Call Saul weiterlesen

Aktuell: Star Trek: Discovery – Serienbeginn erneut verschoben

Und einmal mehr müssen sich Star Trek Fans noch etwas länger in Geduld üben. Wie CBS Chairman Les Moonves auf der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference bekannt gab, wird die Veröffentlichung von Star Trek: Discovery wieder einmal um einige Monate nach hinten verschoben. Moonves sagte dazu:

Star Trek’ is going to [come] sometime later in the year; late summer, early fall, we’re looking at, probably, right now.

The good news about All Access is [that] it’s important to get it right. ‘Star Trek’ is the family jewels; we’re not going to rush it in a lot of post-production – but I’m very confident in what I’ve seen so far.

We’re full into production; I’ve seen a little bit of it, and I’m very excited.

Ursprünglich sollte das Flaggschiff des neuen Streaming Portals von CBS einmal Anfang 2017 starten. Später wurde das Premierndatum dann ins Frühjahr korrigiert. Jetzt also Herbst.

Was bedeuten diese Verzögerungen nun für die Serie? Aktuell: Star Trek: Discovery – Serienbeginn erneut verschoben weiterlesen

Aktuell: Peter Capaldi verlässt „Doctor Who“

Wie Peter Capaldi am Montag Abend in der „Jo Whiley’s BBC Radio 2 Show“ bekannt gab, wird er Doctor Who Ende 2017 verlassen. Damit bleiben den Fans nur noch die kommende 12 Episoden umfassende Staffel sowie das alljährliche Weihnachtsspecial, um Capaldis Interpretation des Doctors zu genießen.

Gänzlich überraschend kommt dieser Abschied indes nicht. Schließlich ist bereits seit längerem bekannt, das nach diesem Jahr auch Steven Moffat, seit 2010 ausführender Produzent und Hauptautor der Serie, die Show verlassen wird. Broadchurch-Macher Chri Chibnall, der dann 2018 das Ruder der Serie übernimmt, wird also eine komplette Neuinterpretation nicht nur der Serie, sondern auch der Figur des Doctors möglich sein. Aktuell: Peter Capaldi verlässt „Doctor Who“ weiterlesen

Kurz vorgestellt: Westworld (Staffel 1)

Da Westworld noch nicht in deutscher Sprache erschienen ist, verzichtet diese Rezension auf Spoiler. Wer im Vorfeld allerdings gar nichts über die Prämisse der Serie wissen will, dem wird angeraten, diesen Artikel nicht zu lesen.

Mit Westworld stand für den produzierenden Sender HBO viel auf dem Spiel. War HBO in den 2000ern noch Spitzenreiter was qualitativ hochwertige Dramaserien anging, die sowohl bei Publikum als auch bei Kritikern beliebt waren (Die Sopranos, The Wire, Deadwood, um nur drei zu nennen), hat sich dies in den vergangenen Jahren drastisch geändert. Mit dem Erstarken von Konkurrenzssendern wie FX, AMC oder STARZ und nicht zuletzt dem Streaming Giganten Netflix gab es plötzlich eine wahre Unmenge aufwendig produzierter neuer Dramaserien, die von Qualität und Anspruch her oftmals die hohe Messlatte erreichten, die HBO stets von den traditionellenNetworks wie ABC, NBC oder CBS abgehoben hatte.

Schlimmer noch: Nach dem Ende von Boardwalk Empire fehlten HBO Serien, welche die entstandenen Lücken schließen konnten. True Detective manövrierte sich mit einer miserablen zweiten Staffel selber ins Aus, The Leftovers kam zwar bei den Kritikern an, wurde allerdings nie zum Publikumsliebling, und Vinyl, einer der großen Hoffnungsträger des Senders, blieb der Erfolg bei Kritiken und Publikum gleichermaßen verwehrt. Als einziger Lichtblick blieb Game of Thrones, ein gigantischer internationaler Erfolg und Publikumsmagnet ohne Zweifel, aber kaum genug um Abonnenten des Senders 12 Monate im Jahr an sich zu binden – und zudem nur noch zwei Jahre von seinem unwiderruflichen Ende entfernt.
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Rogue One – A Star Wars Story (Filmkritik)

Spoilerwarnung: Diese Rezension verzichtet soweit möglich auf Spoiler zum Film. Es werden keine großen Handlungswendungen oder Charakterschicksale vorweggenommen. Wer allerdings völlig unwissend in den Film gehen will, sollte diesen Artikel erst nach Genuss des Films lesen.

Wieso war das Imperium so dumm, mit dem Todesstern eine nahezu allmächtige Kampfstation zu bauen, die sich derart einfach von einem einzelnen Piloten vernichten lässt?

Diese Frage beschäftigt Star Wars Fans wohl seit der Uraufführung des ersten „Krieg der Sterne“ Abenteuers 1977. Als Zuschauer konnte man diesen Umstand einfach als filmische Metapher für die Überheblichkeit des Imperiums und seiner Ignoranz der Stärke Einzelner gegenüber abtun. Rogue One, der erste „Stand Alone“ Kinofilm des Star Wars Universums, widmet sich dieser Frage nun erstmals auf einer direkteren Ebene – und findet eine nicht nur plausible, sondern überdies äußerst befriedigende Antwort. Geschichtlich unmittelbar vor Episode IV angesiedelt, dreht sich der gesamte Film in gewisser Weise um die Frage nach jenem Warum – und um die Konsequenzen, die aus der Antwort darauf resultieren. Tatsächlich fungiert die Antwort des Films auf besagte Frage sogar als Auslöser, nicht nur für den Showdown von Rogue One, sondern für die gesamte Handlung von Episode IV. Rogue One – A Star Wars Story (Filmkritik) weiterlesen

Geheimtipp: Bojack Horseman

Das Konzept von Bojack Horseman könnte absonderlicher kaum klingen. Eine Zeichentrickserie für Erwchsene, die in einer von Menschen und anthropomorphisierten Tieren bevölkerten Welt spielt, in dessen Mittelpunkt Bojack Horseman, die titelgebende Hauptfigur steht. Bojack Horseman (Wie der Name schon andeutet seines Zeichens ein Pferd) war in den 90ern Star einer langlebigen Comedy Serie, in der er als alleinerziehender Vater drei Kinder großzog. Doch nach dem Ende der Serie konnte er nie wieder an alte Erfolge anschließen, driftet seitdem durchs Leben, erlebt schrille Abenteuer mit seinem Untermieter Todd und führt eine Affäre mit seiner lanjährigen Agentin Princess Carolyne (Eine Katze). Sein Leben wird durcheinander gewürfelt, als er eine Ghostwriterin engagiert, um seine Biographie zu verfassen, was ihn dazu zwingt, sich mit einer Vergangenheit auseinanderzusetzen, die er einerseits nie loslassen konnte, mit der er sich anderseits abe rauch nicht auseinandersetzen will.

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Star Trek Beyond – Filmkritik

In meinem kritischen Rückblick auf die bisherigen „neuen“ Star Trek Filme von J.J. Abrams  habe ich versucht, die Probleme, die ich mit Star Trek (2009) und Star Trek Into Darkness habe, in einzelne Punkte zu gliedern. Insofern macht es nur Sinn den jüngsten Eintrag in diesem Franchise, dieses Mal mit Justin Lin als Regisseur, unter eben diesen Gesichtspunkten zu beleuchten.

Hat Star Trek Beyond die Fehler der Vogänger also korrigieren können oder hat er die altbekannte Blockbuster-Formel der beiden einfach übernommen?

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‚Star Trek‘ (2009) und ‚Star Trek Into Darkness‘ (2013) – Ein kritischer Rückblick

Warnung: Diese Rezension enthält Spoiler für alle bisher erschienen Star Trek Filme.

Eigentlich sollte an dieser Stelle die Rezension des neuesten Star Trek Films, Star Trek Beyond, zu finden sein. Da es sich bei Beyond jedoch um den dritten Teil einer aufeinander aufbauenden Filmreihe handelt, fand ich es unerlässlich, zunächst auf die beiden Vorgängerfilme einzugehen und die Dinge, die diese richtig bzw. falsch gemacht haben. Dieser Aspekt der Rezension artete dabei sosehr aus, dass die eigentliche Filmkritik nun später folgen wird. Stattdessen wollen wir an dieser Stelle die Filme Star Trek (2009) und Star Trek Into Darkness (2013) etwas näher unter die Lupe nehmen, um auf diese Weise zu beleuchten, auf welchem Fundament Star Trek Beyond aufbauen musste.

Es war sicher keine leichte Aufgabe, als sich J.J. Abrams und seine Kollegen Alec Kurtzman, Robert Orci und Damon Lindelof vor einigen Jahren daranmachten, Star Trek zurück auf die große Leinwand zu bringen. Die jüngste Serie Star Trek: Enterprise war 2005 aufgrund miserabler Quoten abgesetzt worden und auch der letzte Kinofilm, Star Trek: Nemesis, der ein letztes Mal die Darstellerriege aus Star Trek: The Next Generation vereinte, war bei Kinobesuchern und Kritikern gleichermaßen durchgefallen. Star Trek schien in seiner damaligen Form nicht länger dazu in der Lage, sein  Publikum anzusprechen.

Da hatte diverse Ursachen. ‚Star Trek‘ (2009) und ‚Star Trek Into Darkness‘ (2013) – Ein kritischer Rückblick weiterlesen

Aktuell: Erste Infos zu Star Trek – Discovery

In den vergangenen Wochen häuften sich die Informationen zur neuen Star Trek Serie, die im Januar auf CBS Premiere feiern wird, um anschließend (zumindest in den USA*) im Wochentakt auf der neuen Streaming Plattform CBS All Access veröffentlicht zu werden.  Ein knappes halbes Jahr vor der Premiere daher ein guter Zeitpunkt, eine erste Bilanz zu ziehen.

*In Deutschland wird die Serie zumindest vorerst auf Netflix zu finden sein.

Zunächst einmal ist endlich der Titel bekannt gegeben worden. Die Serie wird Star Trek: Discovery heißen. Ein vielversprechendes Zeichen, stand Star Trek in seiner Ur-Form doch immer für die friedliche Erforschung des Weltraums, ein Aspekt, der in den neuen Kinofilmen unter J.J. Abrams zugunsten von massentauglichem Actionkino praktisch verschwunden ist. Aktuell: Erste Infos zu Star Trek – Discovery weiterlesen

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